3 Atemtechniken, die Sie kennen sollten

Atmen ist ein unbewusster Vorgang. Wir brauchen nicht darüber nachzudenken, es passiert von ganz alleine.

In Situationen, in den wir uns gezielt entspannen möchten (oder müssen, z.B. bei Panik- oder Angstattacken), lohnt es sich jedoch, das Atmen willentlich zu beeinflussen. Denn wir können darüber unser Nervensystem beeinflussen. Dabei gelingt es, eine an sich unwillkürliche Reaktion wie z.B. Anspannung durch Stress oder Angst, durch willentliche Beeinflussung des Atemrhythmus zu modulieren. Denn Atmen und Stressreaktion sind sehr stark miteinander verbunden.

Sie kennen den Ausspruch „Vor Schreck den Atem anhalten“? Der Schreck beeinflusst das Atmen, umgekehrt können wir durch bewusstes Atmen die Reaktion des Körpers verändern.

  1. Zwerchfellatmung
    Auch bekannt als „Bauchatmung“. Eigentlich überlassen Sie es dem Muskel (etwas über ihrem Bauchnabel), sich auszudehnen = Einatmen und sich zusammenzuziehen = Ausatmen.
    Sie brauchen gar nicht bewusst Luft zu ziehen. Lassen Sie einfach diesen Muskel seine Arbeit tun und fühlen Sie, wie die Atemluft dorthin strömt. Zum besseren Fühlen legen Sie einfach Ihre Hand oberhalb des Bauchnabels und spüren, was dort geschieht.
  2. Einatmen – Aaauuusaaatmeeen
    Sie lesen richtig: Zählen Sie beim Einatmen langsam bis fünf und beim Ausatmen bis sieben.
    Stellen Sie sich vor, dass Sie beim Einatmen die hintere Kehle entspannen. So als ob Sie die Muskeln dort entspannen. Damit erreichen Sie, dass der Atem tief in die Lunge kommt. Dies ist ein zusätzlicher Entspannungsanreiz für das autonome Nervensystem.
  3. Einatmen – Anhalten – Aaauuusaaatmeeen – Anhalten
    Dies ist die nächste Stufe. Amten Sie aus und beginnen Sie dann:
    Zählen Sie beim Einatmen bis fünf, halten Sie den Atem an und zählen Sie wieder bis fünf – und dann lassen Sie die Luft langsam ausströmen bis Sie bis sieben gezählt haben. Danach wieder bis fünf zählen und von vorne beginnen.
    Nach 10 Atemzügen werden Sie sich fokussiert, entspannt und bereit fühlen.
    Vorsicht: Wenn Sie dies auf dem Sofa oder im Bett tun, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bis 10 kommen. Sie sind nämlich vorher eingeschlafen…

Warum Eisen bei Herzinsuffizienz helfen kann

Hannover – Die Effekte einer Behandlung von Eisenmangel bei Patienten mit Herzin­suffi­zienz und die ihnen zugrunde liegenden Mechanismen haben Wissenschaftler um Tibor Kempf und Kai Wollert von der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medi­zinischen Hochschule Hannover (MHH) beschrieben. Ihre Arbeiten sind im European Heart Journal erschienen (2016; doi: 10.1093/eurheartj/ehw333).

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass bereits ein leichter Eisenmangel bei Herzin­suffizienz nachteilig ist, selbst wenn die Patienten noch keine Anämie entwickelt haben. „Eisen ist nicht nur für den Sauerstofftransport wichtig, sondern wird auch in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, benötigt. Bei Eisenmangel können die Mitochondrien weniger Energie produzieren. Gerade der Herzmuskel ist aber für seine Pumpfunktion auf eine hohe Energiezufuhr angewiesen“, erläuterte Kempf.

 Um herauszufinden, wie der Eisenhaushalt in Herzmuskelzellen reguliert wird, haben die Forscher sogenannte Irp-Proteine in Herzmuskelzellen von Mäusen ausgeschaltet. „Irp-Pro­­teine regulieren den Eisengehalt der Zelle. Werden Irp-Proteine inaktiviert, kann weniger Eisen in die Zelle aufgenommen werden. Für lebenswichtige Stoffwechsel­vor­gän­ge steht nicht mehr genügend Eisen zur Verfügung, die Mitochondrien können dann schlechter arbeiten“, so Wollert.

Apfelpektin und Inulin – weit mehr als nur Ballaststoffe

Apfelpektin ist ein löslicher, probiotischer Ballaststoff und natürlicher Bestandteil von Äpfeln. Es besteht  aus einer langen Kette von Kohlenhydrat-Molekülen. In Verbindung mit Wasser entsteht eine gelartige Lösung mit sehr großer Oberfläche und einer guten Fähigkeit, sich auszubreiten (Kriechfähigkeit). Auf diese Weise entsteht eine mechanische Schutzschicht an der Darmwand und schädigende Einflüsse wie beispielsweise Bakteriengifte können nicht mehr mit den Darmwandzellen in Kontakt gelangen. Des Weiteren ist diese Gelschicht in der Lage,  Bakteriengifte an sich zu binden, die damit ihre Wirkung verlieren und letztlich mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden. Zusätzlich werden bestimmte Bakterienarten von Apfelpektin wirksam bekämpft, der genaue Wirkmechanismus dafür ist allerdings bisher nicht untersucht. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Apfelpektin ab einer täglichen Dosierung von 6 g zur Cholesterinausscheidung und damit zum Erhalt gesunder Cholesterinwerte beiträgt.

Inulin ist eine ebenfalls zu den löslichen, probiotischen Ballsstoffen gehörige, unverdauliche Stärkeart, die im Pflanzenreich weit verbreitet ist. Inulin kommt z.B. in Topinambur , Chicorée, Artischocken, Spargel, Schwarzwurzeln und Akazienfasern vor. Inulin ist aus einer langen Kette aus Zuckermolekülen aufgebaut (= Mehrfachzucker).

Apfelpektin und Inulin erhöhen das Stuhlvolumen und machen den Stuhl weicher, sind jedoch kein Abführmittel und zeigen erst nach regelmäßiger Einnahme von 5-10 Tagen ihre vollständige Aktivität. Dafür beeinflussen sie Darmfunktion und Darmmilieu umso nachhaltiger und zwar ohne – wie es sonst bei vielen Ballaststoffen vor allem bei gleichzeitigem Zuckerkonsum der Fall ist – Blähungen auszulösen.

Inulin und Apfelpektin können im Dünndarm nicht aufgespalten werden und gelangen unverdaut in untere Darmabschnitte. Dort dienen sie den natürlichen Milchsäure- und Bifidus-Darmbakterien als Nahrung. Eher unerwünschte Keime und auch Hefepilze werden dadurch im Wachstum gehemmt.

Durch eine Quellwirkung wird das Stuhlvolumen im Darm erhöht und es tritt ein schnelleres Sättigungsgefühl ein. Insgesamt wird über die Verstoffwechslung von Inulin und Apfelpektin die Zusammensetzung der Darmflora positiv beeinflusst und eine gesunde Darmflora stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung.

Bei der Verstoffwechslung von Inulin und Apfelpektin entstehen Milchsäure und kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, Propionat und Acetat, die u.a. zu einer Absenkung des pH-Werts im Dickdarm führen. Durch diese leichte pH-Wert-Verschiebung wird zusätzlich die Löslichkeit des Calciums erhöht und eine verbesserte Aufnahme über die Dickdarmschleimhaut begünstigt. Des Weiteren wird die Aufnahme von schädlichem Ammoniak als Abfallprodukt der Eiweißverdauung durch die Absenkung des pH-Werts im Dickdarm verhindert.

Krill Öl

Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA liegen in Fischölen in Triglyceridform vor. Deswegen soll­ten Lachs- bzw. Fischölprodukte zur Erreichung eines optimalen Wirkpotentials durch Phospho­lipide ergänzt werden (z.B. Phosphatidylcholin als Lecithingranulat). Außerdem steigt der Bedarf an Antioxidantien, insbesondere an Vitamin E, welches ebenfalls substituiert werden muss.

Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Aspekte ist Krill Öl eine effektive und preiswerte Omega-3 Quelle. Im Krill Öl sind Omega-3-Fettsäuren an Phospholipide (vor allem Phosphatidyl­cholin) gekoppelt. Phospho­lipidgebundenes DHA ist ein wesentlicher Bestandteil mensch­licher Zellmembranen, insbesondere der Nervenzellmembranen und wird vom Darm wesent­lich besser resorbiert als die Triglyceridform.

Krill Öl wird aus bis zu 6 cm langen garnelenartigen Planktonkrebsen (Euphausia superba)  gewonnen, die sich von Plankton und Algen ernähren und in der Antarktis in einer Wassertiefe bis etwa 200 m in Schwärmen von bis zu 30.000 Tieren leben.

In einer im Jahr 2003 veröffentlichten doppelblind kontrollierten Studie wurde die Wirksam­keit einer diätetischen Behandlung des PMS mit Krill-Öl mit der Wirksamkeit von Fischöl vergli­chen. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass Krill Öl die körperlichen und emotionalen Symptome des PMS und der Dysmenorrhoe deutlich wirkungsvoller reduzieren kann als Fisch­öl. Zudem wurden gesteigerte Konzentrationsfähigkeit und eine  Abnahme saisonal be­dingter Allergiesymptome festgestellt.

Krill Öl ist außerordentlich oxidationsunempfindlich. Dies liegt an seiner einzigartigen Kom­bination von Antioxidantien, die in Phospholipidstrukturen eingebettet sind. Zu den Antioxidan­tien, die für die außerordentliche Stabilität sorgen, gehören neben kleinen Mengen Vitamin A und E das stark antioxidativ wirkende Phospholipid Astaxanthin und einige seltene Flavonoïde. Dies lässt vermuten, dass die Bestandteile des Krill Öls die Stabilität jeder Zellmembran, in die sie ein­gebaut werden, deutlich erhöhen können.

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Magnesium

Magnesium ist wichtig für die Aktivierung von über 300 Enzymen. Ohne Magnesium sind die Eiweißsynthese und die Bereitstellung von Nukleotiden im Stoffwechsel gestört, die Fettspaltung verläuft nicht optimal und der Blutzucker wird nur ungenügend abgebaut.

Neben Vitamin C, Vitamin D3,  dem Vitamin B-Komplex, Zink und bestimmten Aminosäure wie L-Tryptophan, Taurin und Glycin kommt dem Mineralstoff Magnesium eine Schlüsselposition als „Stressbekämpfer“ zu. Magnesiummangel führt bei Stress zu einer erhöhten Umwandlung von Dopamin in die Kampf- bzw. Fluchthormone  Adrenalin und Noradrenalin!

Magnesium dient als Bestandteil und Aktivator von Enzymen, die bei der Umwandlung energiereicher Phosphatverbindungen mitwirken, sowie als Stabilisator von Zellmembranen.

Geringe Magnesiumkonzentrationen im Plasma fördern Entzündungen. Magnesium spielt im Hormon- und Neurotransmitterstoffwechsel eine Sonderrolle, weil es diese Botenstoffe an Rezeptoren auf der Myelinschicht der Nerven- und Gehirnzellen bindet. Ohne ausreichende Magnesiumversorgung reduzieren  die hormonellen Regelkreise ihre Leistung.

Somit ist Magnesium direkt am Schutz, Aufbau, Regeneration und „Verjüngung“ des gesamten Organismus beteiligt. Magnesium ist ein natürlicher Calciumantagonist und eine optimale Versorgung (im oberen Normbereich!), fördert eine Erhöhung der Mitochondrien (unserer Zellkraftwerke) und kann den Spiegel an freiem Testosteron erhöhen.

Langfristiger Magnesiummangel beschleunigt die Zellalterung und kann bei chronischer Unterversorgung typische Alterserkrankungen begünstigen oder sogar verschlimmern. Wissenschaftler vermuten, dass der Magnesiummangel zu einer vorzeitigen Verkürzung der so genannten Telomere in den Zellen führt. Dies sind für die Zellteilung wichtige DNS-Sequenzen, die die Enden der Chromosomen schützen. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich diese Telomere, bis die Zelle sich nicht mehr teilen kann und der programmiere Zelltod einsetzt. Eine Fehlfunktion dieser DNS-Abschnitte steht mit Alterungsprozessen und Krebsentstehung in enger Verbindung.

Die Geschichte der Modernen Magnesiumtherapie begann mit dem französischen Arzt Prof. Delbets (1861-1957). Dieser war wahrscheinlich der erste Arzt, der Magnesium als Magnesiumchlorid therapeutisch einsetzte und zur Wunddesinfektion eine 12,1 prozentige Magnesiumchlorid-Lösung mit großen Erfolgen in der Wundesinfektion und Wundinfektprophylaxe verwendete. Er konnte zeigen, dass Magnesiumchlorid die Phagozytose der Leukozyten (Abwehrfunktion der weißen Blutkörperchen) erhöht. Er brachte seine Magnesiumchloridlösung bei Patienten mit schweren Infektionen auch in Form von intravenösen Einspritzungen und letztendlich auch als Trinklösung zur Anwendung, nachdem er feststellte dass hierdurch nicht nur die Energie und das Wohlbefinden seiner Patienten, sondern auch seine und die seiner Mitarbeiter erhöhte. Der Arzt Dr. A. Neveu griff die Erkenntnisse seines Kollegen in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts auf und setzte Magnesiumchlorid ebenfalls erfolgreich bei verschiedenen Infektionskrankheiten ein. Hierzu verwendete er eine Magnesiumchloridlösung welche aus 20 Gramm getrocknetem Magnesiumchlorid und einem Liter gewöhnlichen Quellwasser oder leicht mineralisiertem Wasser hergestellt wurde. Die Emppfohlenen Dosierungen lagen hier bei 2 x täglich 125 ccm bis zu einer Menge von 125 ccm alle 2-3 Stunden. Bei Darmstörungen wurde die Dosierung entsprechen reduziert. Der Pater Benno Josef Schorr, Physik- Chemie- und Biologielehrer in Brasilien propagierte Magnesiumchloridlösungen (100 Gramm Magnesiumchlorid in drei Liter Quellwasser auflösen) zur Behandlung von Verkalkungen, Arthritis, Alterserscheinungen und Krebs. Frau Professor Ana Bergasa, Ernährungswissenschaftlerin an der Universität Barcelona wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts auf Pater Schorr aufmerksam und feierte u.a. große Erfolge in der Behandlung von Arthrosen mit einer Kombination aus Magnesiumchlorid, Rindfleisch (enthält Glucosamin!) und Vitamin C (wichtig für die Kollagenbildung!). Der deutsche Dermatologe Professor Wolfgang Diezel behandelt Schuppenflechte seit c.a. 20 Jahren mit Magnesiumsalbe und UV-Bädern (Vitamin D3!!!). http://www.google.st/patents/DE4315866C1?cl=de

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